Begleite uns von Mallorca nach Antalya

Dieser Bericht wird wie immer ein rein subjektiver Bericht aus unserer Sichtweise und Wahrnehmung zum Zeitpunkt der Erstellung. Vorgenommene Bewertungen wiederspiegeln wie in allen unserer Berichte ausschliesslich unsere persönliche Wahrnehmungen, Erfahrungen und Einschätzungen. In diesem Sinne: AIDAwiedersehen.

 

Mallorca - Seetag - Cagliari - Palermo - Valletta - Seetag - Katakolon - Piräus - Mykonos - Marmaris - Antalya

 

Prolog

Ende 2025 hatten sich bei uns kurzfristig zwei Cruises durch Ausmessen einer Treppe erledigt. Das Ergebnis waren sehr edle Metalle in einem weiterem Sprunggelenk. Dafür musste Urlaub nachgeplant werden und diesen hatten im Herbst geparkt.

Mit fortschreitendem Jahr gab es immer wieder Ideen, was wir machen könnten. Richtung UK/Ireland war eigentlich the favorit. Mit einem ABER. Wetter im Herbst. Und in wärmeren Gefilden wäre es ja auch nicht schlecht. Kutter selbst ist ja schon gut für Gemüt. In warmen Gegenden noch besser. So lachte uns nach etwas Recherche diese Tour an:

Allein Malta mit Valletta und den 3 Cities ... mit weiteren Destinationen, welche wir nocht nicht kannten. Und es passte hervorragend mit unserem geparktem Urlaub. 

Vorfreude gesetzt ... auf ein Neues.

 

Anreise

Wir hatten wie oft das AIDA An- und Abreisepaket gebucht und wurden auf de vermutlich letzten Flug ab Frankfurt gebucht.

Unsere gewünschten Sitzplätze mit mehr Beinfreiheit konnten wir bereits kurz nach Buchung dieser Reise (Ende Juli 2026) direkt bei Discover buchen. Da war an den Notausgängen noch alles frei und probieren geht ja über studieren ...

Nach Frankfurt gab es wieder einen angenehmen familiären Shuttle, so das wir genau 3 Stunden vor geplantem Abflug am Flughafen waren.

Durch unseren erfolgreichen Online Check-in wurden wir zu Kofferautomaten geschickt und gaben unsere Koffer dort unter Begleitung auf. Das wollten wir eh schon üben 😉.

Zum Flug gäbe es eigentlich nicht viel zu sagen ... Über 90 Minuten Verspätung. Wir hatten es fast so erwartet. Discover ist da relativ transparent: Morgens Frankfurt - München - Frankfurt, danach Frankfurt - La Palma de Mallorca - Frankfurt mit negativem Übergang in Palma (geplanter Abflug vor Landung - das geht also auch in der Luftfahrt und kaum jemand regt sich auf). Dann war im Alpenraum die Luftüberwachung angeblich an der Kapazitätsgrenze, was wohl die Umschreibung für Personalmangel ist. So ist unsere Maschine erst gegen 17 Uhr in Frankfurt gelandet. Natürlich Aussenposition.

Unser Bording begann mit Hinweisen, dass das Handgepäck gemessen und gewogen würde und bei zu groß und zuviel die Preise bei 70 € beginnen. Das führte bei etlichen zur Nutzung der Waagen und Kofferschablonen. Wir haben das ausgesessen. Koffermaße haben wir ja vorher eruiert und zu Hause gewogen. 7,8 kg. 

Durch unsere gebuchten Sitzplätze am Notausgang waren wir unmittelbar mit den Premium-Usern dran und es hat niemand was am Handgepäck gewollt. Mit dem Bus zur Aussenposition und kurz nach 18 Uhr ging es los.

Der eigentliche Flug war unspektakulär. Guter Service und wir haben uns noch einen Snack gegönnt. Die Ankunft in Palma schätzten wir auf 20 Uhr, was es auch dann wurde.

Palma de Mallorca hat ja einen an sich gut eingespielten Flughafen - allerdings auch weite Wege. Das galt dieses mal wohl auch für die Koffer. Gegen 21 Uhr waren wir am Bus und es ging zackig zum Hafen. Wir wurden erwartet: wir waren die letzten anreisenden Gäste. Als kleinen Bonus gab es eine separate Einladung ins East Restaurant, in welchen für uns ein spätes Abendessen angeboten wurde.

Kaum fertig und in der AIDA Bar Espresso Martini gefasst und auf den großen Balkon gewechselt: sail away.

Nach einer ausgiebigen Runde übers Schiff schickte uns der Sandmann in die Koje ...

 

Seetag Palma de Mallorca - Cagliari

Heute hatten wir ja nicht vor. Der Tag ließ sich gut an und es trieb uns zum Frühstück ins Rossini. Vom Ambiente her gefällt es uns tatsächlich besser als im Steak House zu frühstücken. In dieser Schiffsklasse hat ja das Rossini die gleichen Fenster wir das gegenüberliegende East Restaurant - das lässtt viel angenehmes Licht rein.

Wir haben danach etwas Zeit auf dem großen Balkon verbracht und sind dann zur Ocean Lounge. Den Lektor kannten wir noch nicht und das Thema "Cagliari" hat hätte uns schon interessiert. Der Typ hat über 20 Minuten mit abwegigsten Abschweifungen und zusammenhanglosen zusammen gefügten Hülsen gearbeitet. Wir sind dann aufs Pooldeck zum Pool Brunch geflüchtet. Am Nachmittag haben wir beim Eis  holen seine Vorstellung tangiert. Da war ein Foto in seiner Präsentation, was mindestens 30 Jahre alt war. Der Typ wirkt nicht nur schräg, da fehlt die Spur komplett.

Am Abend hatten wir uns im Rossini ein Dinner als kleine Nachfeier gegönnt. War ganz lecker und hat sich auch im zeitlichen Rahmen gehalten. Dadurch konnten wir noch die Prime Time mitnehmen.

 

Cagliari

Für Cagliari haben wir nichts spezielles geplant. Wir haben mit unseren wenigen italienischen Destinationen mit individuellem Sigthseeing gute Erfahrungen gemacht. Ich habe mich in Vorfeld mit Cagliari beschäftigt und uns ein paar Ziele herausgesucht.

Nach unserem Frühstück haben wir uns in die fussläufig erreichbare Stadt treiben lassen. Bei fast 25 °C haben wir es auch nicht eilig ...

Unser erstes Ziel war die Krypta Santa Restituta. natürlich waren wir zu früh und haben den Hinweis, das wegen Bauarbeiten geschlossen ist, auch noch übersehen. So ging es zum Piazza Santa Restuta und in die dortige Collegiata di Sant'Anna.

Unser nächsten Ziel war der Botanische Garten. Kurz zusammengefasst: ein schön angelegter Garten. Nicht zu groß. Und noch schöner, wenn vorher Insektenschutz genutzt worden wäre. Im Anschluss trieb es uns erneut zur Krypta Santa Restituta - Ergebnis bekannt - und so ging es weiter in Richtung Bastione di Sant Remy, welche halb über der Stadt trohnt.

Die Fußgängerzone oder Kö Cagliaris stieg stetig an und endet an der imposanten oder besser monumentalen Treppe mit dem Triumphbogen. Von hier ging es dann im gemächlichem Tempo - natürlich den Temperaturen geschuldet 😉 nach oben. Die Aussicht ist weniger spektakulär als erwartet, aber: immerhin.

Von der Bastione di Sant Remy ging das kurze Stück es zum Elefantenturm weiter. Leider war auch hier kein Zugang wegen Bauarbeiten möglich und so führte uns Reiseleiter Zick-Zack vorbei an der Kirche Saint Eulalia in Richtung Hausboot, welches wir gegen Mittag erreichten.

Unser erster Weg führte uns in den SPA, wo wir noch Termine für diesen Tag machen konnten bzw. zeitlich vorziehen konnten. Für Beate gab es eine Talasso Behandlung und ich später was für meine sensiblen Laufextremimitäten.

Zum Abendessen ging es ins Brauhaus. Hier gab es Tagesangebot aufpreispflichtige Pfifferlingssuppe und Ochsenbäckchen mit ebenfalls frischen Pfifferlingen - was sehr lecker war und uns einen Termin im Rossini stornieren lies. Auch hier sollte es ebenfalls Ochsenbäckchen geben. Nunja, so kann man sich selbst kanibalisieren...

Den Abend haben wir in Ruhe ausklingen lassen.

 

Palermo

Wir haben uns bereits im Vorfeld für den AIDA-Ausflug PLM01A "Palermo und der Berühmte Dom von Monreale" entschieden.

In diesem Ausflug sollte es zu 3 bekannten Bauwerken gehen: der Kirche Immacolata, der Kathedrale von Palermo und dem Dom von Monreale.

Für die Kirche Immacolata und den Dom von Monreale waren geführte Innenbesichtigungen vorgesehen, von dem an Bord die Kirche Immacolata mit der Kathedrale von Palermo getauscht wurde.

Zu Beginn deute die sehr gut Deutsch sprechende Reiseleiterin an, das der Zeitplan sehr Straff sei und Sie den Dom von Monreale vorzieht, um die relativ leeren Straßen zur italienischen Mittagszeit ausnutzen nu können.

So ging es durch tatsächlich relativ freie Straßen in die benachbarte Kleinstadt Monreale und dort zu Fuß durch schöne Gassen zum äußerlich unscheinbaren Dom von Monreale.

Der Dom von Monreale war ein geschichtlich entstandenes Pendant zur Kathedrale von Palermo. Äußerlich war der frühere Glanz völlig verblasst.

Bereits beim Betreten lies der Dom einen mehr als erstaunen. Der Dom von Monreale wiederspiegelt bilbliche Inhalte über mehrere Etagen an den Wänden, um diese in Bildersprache lesen zu können. Daneben gibt einen sehr beeindruckenden Altar.

Für uns eines der besten Bauwerke, wenn nicht sogar DAS schönste religöse Bauwerk, welches wir bis jetzt sahen. 

Eine klare Besuchsempfehlung.

 

Nach etwas Freizeit, welche wir zum Besuch des kostenpflichtigen nördlichen Querschiff des Dom von Monreale nutzten, ging es nach Palermo zurück. Unser nächstens Ziel war die Kathedrale von Palermo. Unser Busfahrer entließ uns in der Nähe vom Neuen Tor und es ging zu Fuß in das Stadtzentrum.

Die Kathedrale von Palermo ist ein großes und äußerlich sehr imposantes Bauwerk. Im Inneren ist die Kathedrale von Palermo dagegen schon fast schlicht. Hier sind die interessanten Details eher an den Ausarbeitungen an Fassade und Säulen zu finden.

In der kurzen Freizeit habe wir uns natürlich ein typisches Eis geholt. Lecker wars.

 

Mittlerweile hatten wir nur noch ca. 40 Minuten, bis wir am Schiff sein mussten. Unser Ausflugsende war auf Rille mit der alle Mann an Bord Zeit genäht. So quählten wir uns durch den doch stark zugenommenen Sonntagsverkehr und waren wenige Minuten vor Death Line im Hafen.

Zusammenfassung:

Ein in sich stimmiger Ausflug. Die Reiseleiterin war sehr gut und hatte ein gut wirkendens Zeitmanagement. Dennoch fehle die Zeit das 3. Ziel - die Kirche Immacolata. Hier war wieder mal ein Ausflug praxisfern geplant worden. Jetzt nicht unbedingt was Neues für uns.

Noten: Guiding: 1, Planung:   4

 

Valletta

Das Anlaufen Vallettas war ein der Gründe für diese Reise.

Im Bordportal fanden wir sehr frühzeitig, das nicht typischerweise an der Waterfront Valletta angelegt wird. Als Liegeplatz war die Boiler Wharf angegeben. Mit etwas Recherche ergab sich der Liegeplatz an unserem geplanten Tagesziel - Senglea - einer der 3 Cities. Das wäre ja perfekt. Zumindest für uns. 

Der Vormittag war garniert mit einer Club@Sea-Veranstaltung. Die Veranstaltung fand auf der Bugspitze bei bestem Wetter statt. So macht das Einlaufen in Valletta schon richtig Laune.

Nach dem Anlegen wollten wir das "Terminal" verlassen, was uns mit etlichen weiteren Reisenden mit irgendwelchen behördlichen Gründen verweigert wurde. Wir sollten mit dem kostenlosen Boots-Shuttle zur Waterfront Vallettas übersetzen und anschließend mit einer regulären Fähre wieder zurück nach Cospisua. Und wir lagen direkt unterhalb der Gardjola Gardens - was auch unser Tagesziel war. Eigentlich nur absurd.

Wir haben uns nach merhmaligen Versuchen fürs Relaxen an Bord entschieden. Wir hatten schlicht keine Lust, mit den Massen auf die andere Seite überzusetzen.

 

Seetag Valletta - Katakolon

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Die Fotogalerie: